Ein Tor fällt, der Torschütze läuft zur Eckfahne und jubelt, 10 Sekunden später ist er um eine gelbe Karte reicher. Der Trainer jubelt, läuft dabei einen Meter aus der Coachingzone heraus und hat mit dem vierten Schiedsrichter sofort einen Richter über die Emotionen vor sich. Die Fans der Verlierermannschaft sind sauer über die sportliche Talfahrt ihres Teams, entrollen beim nächsten Spiel ein Spruchband mit ihrer Meinung zur Situation, was jedoch Sanktionen oder zumindest Missstimmung im Verein auslöst: zu vereinskritisch.
Das sind Vorfälle, die wöchentlich in deutschen Stadien passieren. Kann es sein, dass ein Spieler, der gerade sein erstes Bundesligator schießt, eine gelbe Karte bekommt, weil er sich vor Freude sein Trikot vom Körper reißt? Kann es sein, dass die vierten Schiedsrichter permanent darauf achten, dass sich Trainer in ihren zugewiesenen Zonen möglichst ruhig verhalten und kein kritisches Wort gegenüber der Schiedsrichterleistung verlieren? Ist es noch oder wieder zeitgemäß, Fans ihre Meinung zu verbieten oder ihnen zu verbieten, Diese preiszugeben?
Die freie Meinungsäußerung spielt in unserem Alltag eine große Rolle, wir beharren zu Recht ständig darauf. Artikel 5 der Grundrechte besagt immerhin: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern“. Dass dieser Artikel nicht völlig uneingeschränkt gilt, ist für jeden verständlich. Jedoch wird im Fußball der Begriff der Einschränkung äußerst dehnbar und flexibel definiert.
Aktueller denn je ist wieder einmal das Thema auch in unserem Verein. Vor neun Tagen verkündete der FC, dass das öffentliche, offizielle Forum „FC-Brett“ in Kürze nur noch für Mitglieder des Vereins zugänglich sein würde. Nichtmitglieder waren vor den Kopf gestoßen und die Intention schien klar: nachdem große Kritik, teils ungerechtfertigt, an Spielern des FC geäußert wurde, sollte das Forum personalisiert und damit das Feuer aus sportlichen Diskussionen genommen werden. Ferner sei der Umfang des FC-Bretts inzwischen zu groß, um seinen Inhalt stets kontrollieren zu können. Es gab nur zwei Alternativen: das Forum abschalten oder umstellen. Man entschied sich für Zweiteres, doch dachte unser Fanbeauftragter Rainer Mendel, „die Schnittmenge zwischen aktiven Forumsnutzern und Mitgliedern sei größer. Das haben wir falsch eingeschätzt.“ Innerhalb weniger Stunden entluden sich die heftigen Meinungen der Fans zu dem Thema im inzwischen alten FC-Brett und selbst in der Presse (u.a. Express, KSTA und 11Freunde) spielte die Entscheidung vor einer Woche eine Rolle.
Dass nicht nur die Einschätzung falsch war, die Schnittmenge zwischen Forumsnutzern und Mitgliedern sei größer, sondern die ganze Idee, ist viel wichtiger und glich laut Christian Löer (KSTA) einem „PR-Selbstmord“! Zwar wissen alle FC-Fans, dass ein nicht unerheblicher Teil des Forumsinhalts nicht unmittelbar viel mit dem FC zu tun hat, doch gilt das FC-Brett für viele Fans, ob durch räumliche Trennung, zeitlichen Mangel für eigene Recherche oder Interesse an Fahrten zu Auswärtsspielen des Vereins als virtueller Anlaufpunkt. Nun Nichtmitglieder aus dem Forum ausschließen zu wollen, wäre ein großer Fehler, der die „FC-Familie“ spalten würde. Dies verstand auch der Verein nach der harschen Kritik, sodass zumindest wieder alle FC-Fans im Forum lesen können. Auch können sich Nichtmitglieder wieder für einen Account anmelden – personalisiert.
Die Umstellung erweckte ferner auch den Eindruck, der Zugang zum FC-Brett solle ein weiterer Vorteil einer Mitgliedschaft im Verein sein. Wer die Mitgliedschaft kündigt, bei dem „erlischt automatisch jedweder Anspruch auf Zugang zum Forum.“
Es wäre zu einfach gedacht davon auszugehen der Verein bekäme neue Mitglieder, weil er sein Forum nur für Mitglieder zugänglich macht. Von dieser Absicht ausgegangen zu sein liegt in unserem Verein nicht fernab jeder Realität. Erst recht konnte davon nicht mehr ausgegangen werden, seitdem ein inoffizielles Forum (www.fc-brett.net) bestand. Vielleicht auch deswegen entschied sich der Verein zum Einlenken. Zudem stellt sich die Frage, ob langsam nicht eine Sättigung des Mitgliederzuspruchs eintritt. Der FC kann seinen Mitgliedern schon lange nicht mehr die lukrativen Vorteile einer Mitgliedschaft (Heimdauerkarte, Karten für Heim- und Auswärtsspiele) versprechen, da auf 50000 Mitglieder beispielsweise nur 25000 Dauerkarten kommen.
Ferner ist es nicht unwahrscheinlich, dass FC-Fans, die eine weite Anreise in die Domstadt haben, eher kein Mitglied sind, da sie durch die hohen Anreisekosten und Kartenpreise schon genug Geld für ihre große Liebe ausgeben. Dann noch 92 Euro (Einzelmitgliedschaft, Erwachsener) für das Privileg der Mitgliedschaft zu zahlen fällt schwer. Der Ausschluss aus einer Kontaktmöglichkeit mit anderen FC-Fans ist dann nicht die feine Art.
Die Personalisierung im neuen FC-Forum kommt dabei, betrachtet man die kritischen Äußerungen zu einigen Spielern, zudem einer Zensur gleich. Sich kritisch gegenüber etwas zu äußern fällt immer mehr Menschen schwer, da sie Angst vor Bekanntwerden ihrer Identität und folglich vor Benachteiligung haben. Dies gilt nicht nur beim Arbeitgeber, sondern auch im Hobby. Die Zahl derer, die den Verein scharf kritisieren, wenn es angebracht ist, die die Spieler nach miserablen Spielen schlecht bewerten, die sich zur (Fan-)Politik des Vereins kritisch äußern, sinkt natürlich, wenn durch einen Mausklick ihr Name auf dem Bildschirm des Kritisierten auftaucht. Welchen Sinn hätte sonst eine Personalisierung, wenn sie nicht zur Kontrolle dienen soll?
Bereits unmittelbar am Anfang der Regelerläuterungen für das neue Forum wird dem Nutzer deutlich gemacht: „Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Sie Ihre Beiträge im FC-Brett nicht anonym erstellen. Die Administration des Diskussionsforums hat die Möglichkeit, relevante Daten zu erfassen, die bei Verstößen gegebenenfalls zur Identifikation des Verursachers herangezogen werden.“ In der Mitteilung zur Änderung der Zugangsberechtigungen spricht der Verein jetzt davon, dass es nicht darum gehe, „hier Zensur zu betreiben oder die freie Meinungsäußerung einzuschränken.“ Hoffen wir trotz der Personalisierung, dass die Fans weiterhin ihre ehrliche Meinung sagen dürfen.
Es hätte insgesamt aber sicherlich elegantere Lösungen gegeben, die Masse der Forumseinträge zu senken. Die Idee, Nichtmitglieder, also die nicht-zahlenden Nutzer, komplett auszuschließen, war angedacht und geplant, um sich die Arbeit zu erleichtern. Das kann kein Ziel eines Vereins sein, der sich als große Familie mit über 50000 Angehörigen sieht.
Die Intention, die freie Meinung einzudämmen, um selbst von Problemen verschont zu bleiben, ist auch in anderen Bereichen erkennbar (gewesen). So mussten wir lange Zeit unsere Spruchbänder mit genauem Wortlaut vorher anmelden, bevor wir sie im Stadion zeigen durften. Ob es bei den Spruchbändern um den Verein, um Fanthemen oder um andere Aktualitäten ging, war dabei egal. Das Todschlagargument „Hausrecht“ ließ es über viele Jahre nicht zu, dass wir unsere Meinung – auch im Schwaadlappe – frei äußern konnten, ohne vorher kontrolliert bzw. zensiert zu werden. Dabei ist doch jedem Fan, jedem Leser der Spruchbänder spätestens durch die Signatur klar, von wem das Spruchband stammt. Hier ist der Verein nach einiger Zeit zu Kompromissen bereit gewesen. Generell haben Vereine Angst davor, Fans im Bereich der eigenen Meinung Freiräume zu gewähren. Spruchbänder werden kontrolliert, „damit man gegebenenfalls noch sagen kann: Komm, das ist ein bisschen zu scharf. Und vielleicht ist da irgendeiner in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt oder sonst wie. Deswegen müssen wir das grob wissen.“ So sieht es Thomas Weinmann, Fanbeauftragter von Borussia Mönchengladbach.
Doch mit welcher Intention wollen Vereine die Meinung ihrer Fans kontrollieren? Ist lediglich ein Saubermannimage das Ziel? Das würde bedeuten, dass es lieber um einen guten Ruf in der Liga, bei den Sponsoren oder bei der Polizei geht als um die Möglichkeit, den Fans die freie Äußerung ihrer Meinung zu ermöglichen. Sollte es Ziel eines Vereins sein, möglichst nicht anzuecken oder aber möglichst gute Fans mit einer eigenen, differenzierten Meinung zu haben? Bei den Sponsoren anzuecken versucht der Verein tagtäglich zu vermeiden. Die Bezeichnung „Müngersdorfer Stadion“ soll beispielsweise so schnell wie möglich aus den Köpfen der Fans verschwinden. Rhein Energie bezahlt immerhin viel Geld für die Namensrechte. Tradition? Unbezahlbar.
Die Meinung der Fans kann schnell zum „Problem“ für den Verein werden. Spätestens dann, wenn er gegen Hoffenheim spielt. Jedem Vereinsoffiziellen läuft der Angstschweiß die Stirn herunter, wenn die Fans beginnen Spruchbänder gegen den Bundesliganeuling auszurollen oder kritische Lieder gegen den Verein zu singen. Niemand hat in der nahen Vergangenheit so das Oberhaus des deutschen Fußballs polarisiert wie die TSG Hoffenheim und ihr Finanzierer Dietmar Hopp. Der mit besten Kontakten in die DFB-Spitzen gesegnete Investor fordert bei jeder „Entgleisung“ der Fans ihm und seinem Verein gegenüber teilweise lebenslange Stadionverbote. Bei Beleidigungen gegen seine Person könne der DFB nicht tatenlos zusehen. Dass die Forderungen in der Verbandszentrale (Beleidigungen gegen Hopp werden „sportrechtlich verfolgt“) und auch bei Vereinen unterstützt oder zumindest verstanden werden, ist äußerst bedenklich. Beispiellos ist die Entrüstung, die sich regelmäßig über die „Unverbesserlichen“ ergießt, beispiellos aber auch das Modell Hoffenheim, dass es stets zu kritisieren gilt. Der größte Fußballverband der Welt sowie die DFL heißen selber das Modell gut, obwohl sich die Organisationen andererseits gegen die Aufhebung der 50+1-Regel, die ein Einsteigen vieler Investoren in den deutschen Fußball bedeuten würde, aussprechen – ein Paradoxon. In Mönchengladbach wurden in der letzten Saison die Spruchbänder „Fußballmörder“ und „Stop Hopp“ beim Aufeinandertreffen von Borussia Mönchengladbach und Hoffenheim nicht genehmigt, zu kritisch.
Populismus und Vereinfachung ist nicht immer gut und richtig, manchmal aber unumgänglich. Man kann nicht auf jedem Spruchband, in jedem Gesang die korrekteste Form einer Kritik wählen. Dass einige Lieder und Sprüche nicht die feine Art sind, ist den Fans genauso bewusst wie die Tatsache, dass im Fußball Gefühle und Emotionen eine große Rolle spielen – und Diese lassen sich durch platte Sprüche manchmal einfacher ausdrücken. Ein Strafenkatalog hilft da Keinem weiter. Er schweigt die Meinung der Fans höchstens in einem Moment still; Hauptsache, die Fans sprechen es nicht aus.
Sinnvoller wäre es, die Bedenken der Fans ernst zu nehmen und sich mit den Themen, die kritisiert werden, auseinanderzusetzen. Doch weist der erfahrene Soziologe Dieter Bott, der seit über 25 Jahren das Verhalten von Fußballfans untersucht, darauf hin, dass „das Recht, seine eigene Sicht der Dinge darzustellen, im Fußball überhaupt nicht verwirklicht ist.“
Das gilt nicht nur bei der Thematik Dietmar Hopp, sondern auch bei kritischen Spruchbändern zu Verein oder Polizei. Insbesondere die Polizei ist ein heißes Feld für Vereine. Der Club will erst mal glauben, was Polizei, Ordner und DFB sagen, da man sich nicht unbeliebt machen will oder bei Kritik an der Polizeiarbeit Angst vor der erneuten Forderung nach Kostenbeteiligung hätte – nach dem Motto: dann macht´s doch selber.
Sich zurückhalten, seine Meinung nicht mehr äußern zu wollen, Benachteiligungen fürchten müssen nicht nur Fans, sondern auch Trainer. Sie sehen wöchentlich das Ergebnis ihrer geleisteten Arbeit auf dem Feld. Dass es dabei emotional und auch rau zugeht, ist jedem Fan klar, der sich in einem Stadion aufhält. Man will es besser machen, mehr von seinem Willen umgesetzt sehen. Wenn dabei durch äußere Umstände gestört wird, reagieren Trainer wie Fans auch explosiv und emotional. Sich dabei einem Wächter, der seinen Einfluss an der Linie in den vergangenen Jahren enorm steigerte, ausgesetzt zu sehen kann nervig sein.
Das Fingerspitzengefühl der (vierten) Schiedsrichter ist allzu oft nicht vorhanden. Ein Trainer, eine Mannschaft spielt Fußball und rechnet mit der Neutralität des Schiedsrichters. Ist die Objektivität (offensichtlich) nicht gegeben, muss ein Trainer auch die Möglichkeit haben aus sich heraus zu gehen.
Dass sich ein Trainer manchmal auch zu Unrecht benachteiligt fühlt, ist ersichtlich. Jedoch stieg die Empfindlichkeit der Schiedsrichter in den letzten Jahren so stark an, dass der Ausschussvorsitzende der Schiedsrichter, Volker Roth, inzwischen meint, dass „wir keine Trainer wollen, die das Publikum verrückt machen“. Wollen wir das wirklich nicht? Nach drei hektischen Armbewegungen schon einen Mann in Schiedsrichterkleidung vor sich stehen zu haben ist völlig übertrieben, denn ein Spiel lebt auch von der Emotionalität an der Linie.
Das sieht der DFB offensichtlich anders. Jürgen Klopp will beim 2:2-Ausgleiches unseres FC ein Foul gesehen haben, verneigt sich ironisch vor dem Schiedsrichter. Direkt wird er mit bestimmender Gestik auf die Tribüne geschickt. Kritik? Unerwünscht. Viel eher schlägt der DFB wieder den Bußgeldkatalog auf. Man hat sich zu benehmen im großen Fußballgeschäft. Eine andere Meinung zu haben gefällt dem DFB nicht. Egal, ob es Fans, Trainer oder Manager sind.
Dabei sollte es dem DFB wie allen anderen Beteiligten auch um den Erhalt des attraktiven Fußballs gehen – sowohl auf den Rängen als auch auf dem Platz. Seine Freude nach einem Tor bremsen zu müssen, weil man Angst vor einer gelben Karte wegen Zeitspiel hat, spricht für die Spießigkeit, die den Fußball inzwischen teilweise einnimmt.
Es gehört dazu, dass Spieler und Trainer in guten und schlechten Momenten ihrer Mannschaft Emotionen zeigen können, ohne die Androhung einer Strafe zu erhalten.
Es gehört dazu, dass Fans ihren Emotionen durch Gesänge freien Lauf lassen und ihre Meinung frei äußern dürfen.
Nur damit ist gewährleistet, dass der Fußball so bleibt, wie wir ihn uns wünschen: ein aufregender, emotionaler Sport, mit Ecken und Kanten. Ein Sport, der die Massen elektrisiert, zu Streit anregt und Emotionen bei Allen hervorruft. Ein Volkssport eben.
Um Euch näher über das Thema informieren zu können, stellen wir Euch hier noch einige Textpassagen aus der Erklärung des Vereins zur Umstrukturierung des FC-Bretts sowie interessante Internetlinks zur Verfügung:
1. Meldung des 1. FC Köln zur Umstrukturierung des FC-Bretts:
Liebe Nutzer und Besucher von www.fc-brett.de,
wie bereits der Ankündigung bezüglich der Freischaltung neuer User-Nicks zu entnehmen war, steht die seit längerem angekündigte Umstellung des Fan-Forums des 1. FC Köln nun unmittelbar bevor.
Hierzu möchten wir ihnen nun die wichtigsten Änderungen in aller Kürze erläutern:
- Die URL www.fc-brett.de ändert sich nicht
- Zugang zum neuen Forum erhalten nur Mitglieder des 1. FC Köln sowie des Fan Projektes
- Diese Einschränkung betrifft sowohl das Verfassen von Beiträgen sowie die Leserechte im Forum
- Zur Registrierung verwenden sie bitte ausschließlich ihre bereits beim 1. FC Köln bekannte Mail-Adresse
- Die Angabe ihrer Mitgliedsnummer beim 1. FC Köln oder beim Fanprojekt ist zur Personalisierung der Registrierung unabdingbar. Bitte beachten sie: Dritte können diese Nummer nicht einsehen. Es steht Ihnen nach der Freischaltung (bitte beachten, die reine Registrierung ist nicht die Freischaltung) ihres Nicks frei, die Mitgliedsnummer durch den Eintrag von 111111 unkenntlich zu machen (Pflichtfeld, eine Ziffer muss dann eingegeben werden)
- Das Verwarnsystem wurde angepasst. Eine Nick-Sperre erfolgt nun bei Erhalt der 3. Gelben Karte. Gelbe und Rote Karten laufen automatisch aus. Ermahnungen bleiben ohne Konsequenzen. Ermahnungen und Verwarnungen werden Ihnen in Ihrem Profil detailiert angezeigt.
Die Umstellung auf das neue Forum erfolgt jetzt ( www.fc-brett.de/wbb/ ), Freischaltungen werden ab Freitagabend vorgenommen. Beachten sie bitte: Da es sich um einen Spieltag und ein Wochenende handelt, können bis zur Freischaltung ihrer Registrierung bis zu 48 Stunden vergehen.
Jede Mitgliedsnummer und jede Mail-Adresse kann nur einmal freigeschaltet werden.
Registrierte Nicks ohne gültige Mitgliedsnummer des 1. FC Köln oder des Fanprojektes werden nicht freigeschaltet bzw. wieder gelöscht. Das Mindestalter zur Nutzung des neuen Forums beträgt weiterhin 14 Jahre.
Sollten sie feststellen, dass der von Ihnen im alten Forum verwendete Nick im neuen Forum bereits vergeben ist, wenden sie sich bitte per Mail unter Nennung des betroffenen Nicks sowie der im alten Forum hinterlegten Mail-Adresse bei einem der Moderatoren. In einem derartigen Fall behält der ältere Anspruch das Recht am Nick und erhält den Vorzug vor der schnelleren Registrierung.
Ihr 1. FC Köln
2. Meldung des 1. FC Köln zur Umstrukturierung des FC-Bretts:
Liebe FC-Fans,
wir haben in den vergangenen Tagen mit großem Interesse die Reaktionen zur Umstellung des Forums entgegengenommen und die kontroverse Diskussion darüber verfolgt. Wie wir bereits am Freitag bekräftigt haben, nehmen wir Euer Feedback sehr ernst.
Daher werden wir folgende Optimierungen im neuen FC-Forum vornehmen:
1. Das Lesen aller Beiträge wird ab sofort wieder für Jedermann möglich sein.
Das heißt, auch ohne dass Ihr als Mitglied registriert seid, könnt Ihr alle Beiträge im FC-Forum lesen.
2. Wie angekündigt können demnächst auch Fans, die nicht Mitglied beim 1. FC Köln oder dem Fan-Projekt sind, im Forum aktiv sein und mitdiskutieren.
Sie müssen sich lediglich beim FC dafür online registrieren. Die Zugangsdaten werden ihnen dann postalisch zugestellt.
Den genauen Starttermin werden wir in den nächsten Tagen bekanntgeben.
Mit der Registrierung wollen wir vermeiden, dass im neuen FC-Brett weiterhin anonyme Diffamierungen gepostet werden. Dies haben leider in der letzten Zeit einige wenige User des Öfteren getan. Sie haben das Forum missbraucht, um anonyme Äußerungen zu tätigen, die deutlich unter der Gürtellinie und teilweise auch menschenverachtend waren. Um dies zu unterbinden und diesen Usern keine Plattform zu bieten, haben wir uns, unter Berücksichtigung der gültigen datenschutzrechtlichen Bestimmungen, für das „Registrierte Schreiben“ entschieden.
Es geht nicht darum, hier Zensur zu betreiben oder die freie Meinungsäußerung einzuschränken. Wir wollen weiterhin eine offene, faire und konstruktive Diskussion untereinander fördern. Deswegen haben wir dieses Forum seinerzeit auch geschaffen. Das offizielle FC-Forum besteht schon seit mehr als 10 Jahren und war nun auch technisch nicht mehr auf dem neuesten Stand. Daher haben wir uns dazu entschlossen, Euch das neue Forum anzubieten.
Das neue Forum bietet eine Menge neue Features, die der Anfang für weitere Optimierungen und Neuerungen für die FC-Community sind. Um bei der weiteren Verbesserung der Online-Plattform auch Euren Geschmack zu treffen und auf Eure Ideen einzugehen wird es in Kürze eine Art Chat geben, in dem wir gemeinsam konstruktiv miteinander diskutieren und das weitere Vorgehen zusammen abstimmen.
Denn eins sollt Ihr wissen: Wir wollen ein Forum/eine Community für und mit Euch! Bei weiteren Fragen stehen wir Euch gerne unter den bekannten Kontaktdaten zur Verfügung.
Euer
1. FC Köln
Christopher Lymberopoulos und Rainer Mendel
FC-Stammtisch, 01.02.2010, Teil 3, “FC-Brett”:
http://www.ksta.de/portal/videos/index.php?bcpid=14306381001&bclid=3633840001&bctid=64430468001
11Freunde-Artikel zur Umstrukturierung des FC-Bretts (vor der erneuten Umstellung des Systems):
http://www.11freunde.de/bundesligen/127378/zugang_nur_fuer_kunden
Beitrag der NDR-Sendung ZAPP zum Thema “Eingeschränkte Meinungsfreiheit – Fußballvereine kontrollieren Fan-Transparente”:
http://www3.ndr.de/sendungen/zapp/archiv/boulevard_gesellschaft/meinungsfreiheit100.html
http://www.youtube.com/watch?v=deBY1YniM5Y